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Yanuni

14. August. 2026 20:30, Gastronomie ab: 18:30

Dokumentarfilm, 112 Min., 2025, Österreich, Brasilien, USA, Kanada, Deutschland; Regie: Richard Lakani; Originalfassung mit dt Untertitel 

Jugendfrei ab 16

In Anwesenheit von: Brasilien-Expertin Silvia Jura

Einleitend zum Film, der ins Herz der indigenen Politik Brasiliens führt, wird die Kulturanthropologin Silvia Jura einen kurzen Einblick in Hintergründe und Entwicklungen in Brasilien geben. Indigene Bewegungen, ihre Forderungen und Kämpfe werden im Kontext historischer, wirtschaftlicher und politischer Zusammenhänge gezeigt – und führen uns so direkt zu Yanuni – der Stimme des Amazonas, um auf emotionale Weise die Bedeutung des Regenwaldes für das Ökosystem unseres Planeten zu erfahren.

Inhalt

YANUNI – DIE STIMME DES AMAZONAS erzählt die Geschichte von Juma Xipaia, einer indigenen Anführerin aus dem Herzen des Amazonas, die aus dem Umweltaktivismus bis in die höchsten politischen Kreise Brasiliens aufsteigt: ins weltweit erste Ministerium für Indigene Völker. 

Während ihr Ehemann Hugo als Agent der brasilianischen Umweltbehörde illegale Goldminen zerschlägt, navigiert Juma das Spannungsfeld zwischen Macht, Bedrohung und Mutterschaft – und nimmt dafür große persönliche Risiken in Kauf. 

Intim und episch zugleich, erzählt YANUNI – DIE STIMME DES AMAZONAS in beeindruckenden Bildern eine packende Geschichte über indigene Souveränität, Liebe und den dringenden Kampf um unseren Planeten. 

Zum Film:

Erzählt mit intimem Zugang und filmischer Dringlichkeit, ist YANUNI sowohl eine Liebesgeschichte und ein direkter Aufruf zum Handeln. Der Film zeigt einen der zentralsten Umwelt- und Menschenrechtskonflikte unserer Zeit aus einer zutiefst persönlichen Perspektive. Episch und intim zugleich ist YANUNI ein kraftvolles Porträt von Widerstandsfähigkeit, indigener Selbstbestimmung und dem Kampf um den Schutz des größten Regenwaldes der Erde – für alle kommenden Generationen und die Erhaltung des Planeten, den wir unser Zuhause nennen. 

Festivals:

Oscar (Shortlist für Bester Dokumentarfilm), Berlinale (International Green Film Award), Palm Springs IFA (Bester Dokumentarfilm), uvm 

Kritiken

„Packend und zutiefst menschlich“ – Variety 


Silvia Jura da Silva, geboren 1961 in Wien, ist Kultur- und Sozialanthropologin, systemischer Coach und Kommunikationsberaterin. Sie lebt in Wien… und widmet sich seit kurzem in Engelmannsbrunn der Entwicklung eines Pilzprojektes.

Seit Beginn der 2000er Jahre arbeitet sie mit und in Brasilien, ihre Schwerpunkte liegen in der Kulturvermittlung. Sie leitete Festivals, kuratierte Events, veranstaltete zahlreiche Konzerte. Nach der Pandemie war sie beim Klimabündnis u.a. für die Projektleitung in der Zusammenarbeit mit indigenen Völkern am Rio Negro verantwortlich. Seit 2023 arbeitet sie mit dem Huni Kuin Künstlerkollektiv MAHKU von Ibã Sales zusammen, die sie 2025 zum Festival Glatt und Verkehrt und 2026 zu den Wiener Festwochen brachte. www.silvias.net / www.globalista.net

Nach dem Film gibt es ein Konzert mit dem Célia Mara Trio:

Brasilianische Musik vom Feinsten – das Célia Mara Trio bringt einen inter-kontinentalen Hörgenuss! Célia Mara begeistert mit ausdrucksstarker, facettenreicher Stimme, vibrierender Gitarre und unbändiger Energie. Instrumentale Perfektion trifft da auf Kreativität und Spontanität. Ob sanft verführerischer, wehmütiger Blues oder mitreißend rhythmischer Brasil-Rock, ob Samba, Bossa Nova oder simple Balladen – Célia Mara und ihre kongenialen Partner Ricardo Ross (Gitarre) und Leonardo Barbosa (drums) entführen in ein gar nicht so exotisches Klanguniversum, das die Verbundenheit aller Kulturen erleben lässt.

Célia Mara: Sie ist Österreichs Stimme Brasiliens. Die Sängerin und Komponistin Célia Mara zählte seit den späten 1990er Jahren zu den bedeutendsten Vertreterinnen brasilianischer Musik in Österreich. Ihre Kompositionen brachten sie um die Welt, sie spielte in großen Konzerthäusern und auf bedeutenden Festivals. Ihre Produktionen waren wochenlang in Spitzenpositionen in den europäischen Worldmusic-Charts, die internationale Presse jubelte sie in den Musikhimmel.

In den letzten Jahren zog sie sich ein wenig vom Bühnenleben zurück – und widmet sich zB in Engelmannsbrunn gemeinsam mit Silvia Jura der Entwicklung eines Pilzprojektes.

Als „zugreiste“ Wagramerin freut sie sich jetzt, mit ihrem Trio brasilianische Musik und Energie – Bossa Nova, Samba oder MPB – nach Fels zu bringen.

Geboren in Pedra Azul, einer Kleinstadt tief im Landesinneren von Minas Gerais, hat Célia Mara von Jugend an ihr Leben fast ausschließlich der Musik gewidmet. Sie war die erste Frau ihrer Region, die an überregionalen Festivals teilnahm, eroberte die Musikszene von Belo Horizonte mit knappen 20 Jahren, kam in den frühen 90er Jahren nach Österreich, wo sie seitdem als freie Künstlerin lebt.

Célia Mara’s musikalische Karriere hat etwas Märchenhaftes. Die erste Gitarre bekam sie geschenkt, das Singen übte sie am Wassertank, hoch über den Häusern ihrer Stadt, das Spielen erlernte sie aus Freude an der Unabhängigkeit. Sie komponierte, was tief aus ihrem Herzen kam… die Musik wurde ihr Wegweiser, brachte sie zuerst in kleine Clubs, später auf bedeutende Bühnen dieser Welt. Um nur einige zu nennen: Wiener Staatsoper / Jazzfest, New York ACF Kulturforum, Kulturpalast Sofia, Ethnolandia Festival Moskau, Cargo-Club London, Novi Sad Festival, Washington DC, Jazzfest Tunis, EC-Hanoi…

2013 wurde Célia Mara vom Ministerrat die österreichische Staatsbürgerschaft für besondere künstlerische Verdienste verliehen.

Kritiken:

“Célia Mara ist Österreichs Paradebrasilianerin. Ihre Songs zitieren brasilianische Folklore ebenso wie europäische DJ-Kultur. Ihr neues Album Santa Rebeldia hat Célia Mara den Themen Migration und Widerstand gewidmet… Die Musikerin reflektiert Emazipation und hält Revolution für machbar…” – Klaus Totzler, ORF – ZIB 24 (news)/A falter

“Auf „Santa Rebeldia“ setzt Célia Mara ihre Art, Stile zu fusionieren, nicht minder elegant und abwechslungsreich fort, bis die leidigen Genregrenzen ganz verwischt sind. Selten klang Globalisierung so stimmig und sinnlich.” – Sebastian Fasthuber, falter / Austria

“Ihre charismatische Stimme, ihre starken Kompositionen und ihre typisch brasilianische Klangmischung… eine interkontinentale Reise; Santa Rebeldia ist modern, ohne einem Zeitgeist hinterher zu jagen. Und Célia Mara lässt sich selber auch mal gerne überraschen, was beim Experimentieren rauskommt” – Luigi Lauer, SWR International: Contra

“Célia Mara kann man aufgrund ihres kritiktransportierenden Liedguts in die Nähe Manu Chaos rücken, musikalisch aber auch in jene von Joe Zawnul oder Caetano Veloso…” – wo, Der Standard / Austria

“Tra Manu Chao e Tom Ze, il sound ‘meticcio’ della nuova stella della musica brasiliana…” – La Repubblica/ Italia

Gastronomie:

Unser Verein Art Rock bereitet Ihnen warme und kalte Genüsse zu. 

Heute gibt es speziell: 

Chili con Carne 

​und 

Chili sin Carne

Mit Weinen versorgen Sie:

Weingut Stefan Höllerer und Weingut LANG

Tickets

Karten an der Abendkassa erhältlich!
Datum & Uhrzeit
Freitag, 14. August 2026
20:30 22:00 (Europe/Vienna)

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